US Erhöht Tarife auf Chinesisches Aluminium

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Von: DailyForex

Es sollte nie vergessen werden, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt kein kapitalistisches, sondern ein kommunistisches Land ist. Historisch gesehen waren Kommunismus und Kapitalismus unerbittliche Feinde, die sich gegenseitig radikal bekämpften. Es mag erklären, warum die Chinesen nicht immer nach den Regeln des Rests der kapitalistischen Welt spielen, da sie nach inländischen Vorteilen suchen, während sie die Kapitalisten mit ihren eigenen Waffen zu schlagen versuchen. Nehmen Sie Aluminiumexporte zum Beispiel ...

Die amerikanische Regierung ist besorgt, dass China Aluminiumlegierungen zu niedrigeren Kosten oder nach Anwendung illegaler staatlicher Subventionen in die USA exportiert. Dies bedeutet, dass das heimische Produkt nicht mit den chinesischen Importen gleichrangig konkurriert und dass die Kunden sich zugunsten des billigeren chinesischen Importkapitalismus von einheimischen Produzenten abwenden könnten.

Nach einer Untersuchung des Aluminiumhandels ist das Handelsministerium zu dem Schluss gekommen, dass die Chinesen in der Tat Aluminiumlegierungen auf dem US-Markt verkaufen, indem sie diese unter den Kosten oder nach staatlichen Subventionen vermarkten, was chinesischen Herstellern einen unfairen kommerziellen Vorteil verschafft. Sie beabsichtigen, Zölle auf relevante chinesische Aluminiumimporte anzuwenden, wodurch die von US-Kunden gezahlten Preise forciert und die Produkte in der US-Wirtschaft weniger wettbewerbsfähig würden. Die Tarife werden auf die Produkte mehrerer chinesischer Hersteller angewendet und liegen zwischen 50 und 100% des Produktpreises. Die Anwendung der vorgeschlagenen Tarife erfordert jedoch die Genehmigung der International Trade Commission, die ihre Entscheidung innerhalb von zwei Wochen bekannt geben wird.

Der US-Handelsminister Wilbur Ross veröffentlichte eine kriegerische Erklärung zu diesem Thema: "Diese Regierung hat sich zu einem fairen und gegenseitigen Handel verpflichtet, und wir werden nicht zulassen, dass amerikanische Arbeiter und Unternehmen durch unlautere Importe geschädigt werden".

Laut dem Handelsministerium importierten die USA im Jahr 2016 Aluminiumfolien im Wert von 389 Millionen US-Dollar.

Die Obama-Regierung hat mit der Welthandelsorganisation ihre Besorgnis über chinesische Aluminiumexporte zum Ausdruck gebracht, aber unter der Trump-Regierung hat das Handelsministerium Untersuchungen zu chinesischen Stahl- und Aluminiumexporten aus Gründen der nationalen Sicherheit eingeleitet. China selbst hat seine "starke Unzufriedenheit" mit den jüngsten Schritten der USA zum Ausdruck gebracht und erklärt, dass es seine Rechte und Interessen verteidigen werde.

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