Euro und Pfund steigen leicht gegenüber dem Dollar

Der US-Dollar-Index am Freitag knapp unter einem 13-Monatshoch im asiatischen Handel. Der Index, mit dem FX-Händler die relative Stärke des Greenbacks gegenüber eines handelsgewichteten Währungskorbes zeigt, lag bei 95,652 .DXY knapp unter einem 13-Monatshoch. Gleichzeitig gewinnen die wichtigsten Konkurrenten des Dollar, darunter der Euro und das Pfund, trotz der Besorgnis über die protektionistische Politik und die Brexit-Verhandlungen wieder an Boden.

Wie um 11:45 Uhr (JST) in Tokio berichtet, notierte die USD/JPY-Paarung bei 110,945 Yen, was einem Rückgang von 0,14% entspricht; das Paar bewegte sich zwischen einem Tief von 110,848 Yen und 111,170 Yen. Das GBP/USD wurde bei 1,2833 USD gehandelt, ein Plus von 0,04%, während der EUR/USD bei 1,1533 USD lag, ein Plus von 0,05%.

Eckdaten vom Freitag

Im weiteren Verlauf des Tages werden die Märkte ihre Aufmerksamkeit auf die Veröffentlichung der vorläufigen BIP-Zahlen für die britische Wirtschaft im zweiten Quartal richten. Derzeit prognostizieren Ökonomen einen Anstieg auf 0,04% von 0,02% (Quartal zu Quartal). Auch die Zahlen des Herstellenden Gewerbes und der Industrieproduktion werden bekannt gegeben; Analysten fordern einen leichten Rückgang des Herstellenden Gewerbes auf 1,0 % von 1,1 % (Vorjahr) und einen Anstieg der Industrieproduktion (Monat für Monat) auf 0,4 % von -0,4 %. In den USA wird für Juli (gegenüber dem Vorjahr) mit einem unveränderten Kernindex von 2,3% gerechnet.

Barbara Zigah ist eine freiberufliche Journalistin, die in Ghana lebt und sich auf Forex-bezogene Inhalte spezialisiert hat. Sie schreibt unter anderem für die IB Times, NASDAQ, Benzinga und Seeking Alpha.